| Baumberge konnten Radfahrer aus Ascheberg nicht`s anhaben |
| Geschrieben von Alfons Högemann | |
| Montag, 26. Juli 2010 | |
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Toll die Leistung von Andre, der ein Rad ohne Gangschaltung führte und dieses Vorhaben zur Bewunderung aller meisterte. Das war schon eine starke Leistung, die von den Jugendlichen als auch Ihre Begleiter am Freitag bei der Radtour des TuS Ascheberg 28 e.V. hingelegt haben. Insgesamt (103) 110 km wurden gefahren, wobei man als Flachlandmünsterländer einen Abschwenker durch die Baumberge mitgenommen hatte. Vom Pfarrheim aus ging es los. Zunächst mal zum einem Fachmann, der die Fahrräder mit dem notwendigen Luftdruck versah. Verschiedene Räder waren an dem Start, wobei das Rad von Andr`e ohne Gangschaltung eine besondere Leistung darstellte. Danach ging es zum Bahnhof, wo man South Manfred Kemper aus Münster in Empfang nahm. Dieser hatte für die Ascheberger Ferienaktion die Tour ausgearbeitet und abgefahren, damit man sicher die Wege befahren konnte. An Otti und Senden vorbei ging es nach Appelhülsen. Von dort fuhr die Gruppe an Schapdetten vorbei zum Ziel Stevertal. Die Baumberge standen an und was dieses bedeutete, merkten die Teilnehmer als auch die Begleiter bald. Hier zeigte sich, das man in den Bergen so seine Probleme ( das Rad wurde mehrmals geschoben ) hatte, was einige Jugendlichen als auch Alfons als Begleiter betraf. Das man im Münsterland nicht nur ein flaches Land hat, mussten die in den Baumbergen kämpfenden Teilnehmer(innen) an diesem Tage recht schmerzhaft feststellen. Aber eines gab es nicht: „Aufgeben“, das wollten alle nicht. Es wurden nochmals arge Anstrengungen an den Tag gelegt, um den höchsten Punkt im Münsterland, dem Longinusturm, zu erreichen. Eine kleine Pause, die Besichtigung des Turmes und es ging weiter Richtung Darup, das man um ca. 01.30 Uhr erreichte. Es war späte Mittagszeit, die Gruppe hatte mit 52 km die Hälfte der angepeilten Strecke mit dem Rad gefahren und da man Pizza oder Pommesbude nicht zur Verfügung standen, erlaubte sich man eine Rast im örtlichen Restaurant. Gestärkt mit einem Schnitzel und ausreichend Pommes ging es dann weiter. Damit hatte man die Baumberge in Richtung Dülmen so langsam verlassen und es ging über Limbergen zum Daruper See, einem Treff der Bikertreff. Eine kleine Pause, ein Eis bzw. für die Begleiter ein Bier und es ging weiter über Edelbrock nach Lüdinghausen. Nun glaubten die Teilnehmer(innen), auf dem kürzesten Weg Ascheberg anfahren zu können, aber die angepeilten Einhundert Kilometer wären dann nicht erreicht. Murrend und nicht gerade begeistert wurde der Umweg an Nordkirchen vorbei nach Ascheberg angetreten. So war es dann geschafft, die amtlichen 103 km von Manfred Kemper am Bahnhof gestoppt bzw. die 110 km der Teilnehmer(innen), die vom Pfarrheim gestartet waren. Eine weitere Strecke legte dann noch Manfred Kemper hin, der noch die Strecke nach Münster mit dem Rad bewältigen musste. Nicht schlechter der Teilnehmer aus Capelle, der sowohl den Hin- als auch den Rückweg noch mit dem Rad gefahren war. Es war eine anstrengende Tour, die von der Gruppe gefahren wurde. Jedoch am Ende des Tages sagen zu können, es geschafft zu haben, dürfte nach einer Erholungspause die Anstrengungen wert gewesen sein. Alfons Högemann und Manfred Kemper waren stolz auf die Gruppe, die dieses gesteckte Ziel erreicht haben. |