09.08.2017

Ascheberg. Die erste Tischtennis-Herrenmannschaft startet mit einem Neu- und Altzugang im unteren Paarkreuz in die neue Saison.

Nach dem schmerzlichen Weggang von Elena Stark und Markus Rehr konnte die erste Mannschaft mit Ralf Untiedt glücklicherweise einen adäquaten Ersatz für das untere Paarkreuz neu gewinnen. Der ehemals beim TTC Münster spielende, aber mittlerweile in Ascheberg wohnende Untiedt hat nach einer längeren Pause wieder die Lust am Tischtennis gewonnen und möchte wieder voll durchstarten. Zusammen mit André Ellertmann bildet Ralf Untiedt ein starkes unteres Paarkreuz, was mittlerweile als essentiell für ein erfolgreiches Bestehen in der sehr ausgeglichenen Kreisliga angesehen wird. Ellertmann wiederum fehlte merklich und fast ausschließlich bei den Aschebergern während der vergangenen Saison aufgrund eines Praktikums in München und wird damit als „Altzugang“ hoffentlich wieder sehr wertvolle Punkte sammeln können.

Am Freitag, den 1. September 2017 um 19.30 Uhr wird gegen den Relegationsaufsteiger SuS Oberaden II aufgeschlagen, der natürlich in der für ihn neuen Liga hoch motiviert starten wird. Es wird folglich kein leichtes Unterfangen für die Ascheberger werden. Der Saisonstart ist ohnehin meist schwierig und spannend, da alle Spieler zu dem Zeitpunkt noch nicht ihre Spielform nach der Sommerpause erreicht haben werden. Man zählt also auf eine entsprechende Zuschauerunterstützung, um den Heimvorteil für einen hoffentlich positiven Ausgang nutzen zu können.

Das ursprünglich formulierte Saisonziel für die erste Herrenmannschaft war der anzupeilende Aufstieg in die Bezirksklasse. Nachdem allerdings die Mannschaftsmeldungen aller Teams komplett vorlagen, musste dieses Ziel nach unten korrigiert werden. Die Mannschaften aus Datteln und Bergkamen dürften nun als Aufstiegsanwärter gehandelt werden. Beide Mannschaften wurden zum Teil deutlich verstärkt und haben Spieler nominiert, die durchaus mindestens zwei Ligen höher spielen können. Datteln ist hier schon sehr auffällig, da deren besten beiden Spieler eine Stärkeziffer aufzeigen, die 150 bzw. 100 Punkte über derer von Aschebergs besten Spielern Dietmar Piwecki und Artur Gergert liegen.

Kein Wunder also, dass Ascheberg nun gerne maximal den 3. bis 5. Tabellenplatz anvisieren möchte. Dieses Ziel jedoch bleibt ehrgeizig genug, zumal die Mannschaften aus Werne, Senden, Nordkirchen, Südkirchen, Waltrop und Oberaden aufgrund einer ähnlichen Spielstärke mindestens gleichberechtigte Anwärter auf das obere Mittelfeld der Tabelle sind.

Die Mannschaften aus Dolberg, Lünen und Stockum dürften aus heutiger Sicht mit ihren gemeldeten Mannschaften den Klassenerhalt als Ziel ausgerufen haben. Dennoch steht und fällt der Saisonverlauf mit den Spieltagen, an denen die gemeldeten Teams ihre Stammspieler an den Tisch bringen und ohne Ersatzspieler auskommen. Die vergangene Saison zeigte bereits, dass ersatzgeschwächte Mannschaften – und waren sie noch so stark auf dem Meldebogen – sehr schnell in den Abstiegsstrudel geraten können.

Es bleibt also zu hoffen, dass Ascheberg mit ihren Stammspielern Piwecki, Gergert, Schneider, Stattmann, Ellertmann und Untiedt möglichst oft komplett antreten – dann kann das neu ausgerufene Saisonziel in greifbare Nähe rücken.

07.08.2017 A.S.