26.07.2018

Ascheberg. Nun soll aber der Saisonaufstieg endlich realisiert werden. Dieses war der erste Gedanke, als kurz vor Meldeschluss der Name Serkan Secgin als Aschebergs neue Nummer Eins auf dem Mannschaftsmeldeformular erschien. Dabei ist Secgin kein Unbekannter für die Ascheberger, zumal er hier vor vielen Jahren bereits in der ersten Mannschaft mitspielte, bevor er nach Ottmarsbocholt wechselte und sich einige Jahre dort auf Landesliganiveau behaupten konnte. Zusammen mit Stefan Hoehne verstärkt er die erste Herrenmannschaft für die Saison 2018/19; Hoehne hatte bereits im letzten Jahr vielfach erfolgreich die erste Mannschaft als Ersatzspieler unterstützt und sich damit einen festen Platz in der Mannschaft gesichert.

Ascheberg wird sich folglich mit Secgin, Gergert, Stattmann, Piwecki, Ellertmann, Schneider und Hoehne in einer noch nie dagewesenen spielstarken Aufstellung für die Kreisliga präsentieren. Ob jedoch das Aufstiegsziel in ausgerechnet der kommenden Saison erfüllt werden kann, bleibt allerdings mehr als fraglich. Während sich noch in der vergangenen Saison zwei Mannschaften so verstärkten, dass sie praktisch ungeschlagen den sicheren Aufstieg in die Bezirksklasse erreichten, gelten in der kommenden Saison mit Lüdinghausen, Bergkamen-Rünthe, Preußen-Lünen, Waltrop und Nordkirchen gleich fünf Mannschaften als mögliche Aufstiegsfavoriten. Alle genannten Mannschaften verfügen in der nächsten Saison jeweils über zwei bis drei Spieler, die durchaus Bezirksliga- bzw. teilweise sogar  Landesliga-Niveau hätten. Die Mannschaften aus Herbern und Oberaden dürften in dem nächsten Jahr ebenfalls zur oberen Tabellenhälfte hinzugezählt werden, da sie über eine sehr ausgeglichene Mannschaftsspielstärke verfügen und damit sicherlich für den einen oder anderen Überraschungssieg gegenüber den zuvor genannten Teams sorgen werden. Folglich ist es aus Aschebergs Sicht sehr unwahrscheinlich, dass einer der beiden ersten Tabellenplätze erreichbar wird. Als Saisonziel sollte daher ein Relegationsplatz gelten, der mit viel Glück nur dann denkbar wäre, wenn nicht erneut ein vergleichbares Verletzungspech in der Mannschaft auftritt, wie es in der vergangenen Saison der Fall gewesen ist. Weiterhin erhoffen sich Aschebergs Herren durch zahlreiche Zuschauerunterstützung einen zusätzlichen Heimvorteil, um das erklärte Saisonziel in greifbarer Nähe zu rücken. Die vorliegenden Mannschaftsmeldungen zeigen eine Tatsache gewiss: Das Kreisliga-Niveau wird sich in der Saison 2018/19 erneut zum Vorjahr deutlich erhöhen. Sehr viele spannende und knappe Spiele sind vorprogrammiert und einige der bisher etablierten Mannschaften der Kreisliga (TTC Werne, Werner SC, Stockum und Südkirchen, u.a.) müssen um den Klassenerhalt mächtig ringen, da sie nicht durch Neuzugänge verstärkt wurden. 

16.07.2018 A.S.