23.04.2019

Nach vielen Jahren ist der ersten Tischtennis-Herrenmannschaft des TuS Ascheberg der Aufstieg in die Bezirksklasse gelungen. Der als sicher geglaubte Aufstiegsfavorit TTC Preußen 47 Lünen III zeigte hingegen auf der Zielgeraden einige Nerven und verspielte den Direktaufstieg.
Es ist gerade einmal weniger als drei Monate her, als die Ascheberger erneut klar gegen den hohen Favoriten aus Lünen in eigener Halle verloren. Daraufhin hatte man sich in Ascheberg mit drei Punkten Rückstand zum Tabellenführer Lünen schon damit abgefunden, dass nur noch über eine Relegationsteilnahme ein Aufstieg in die Bezirksklasse eventuell möglich wäre.
Doch dann kam alles anders. Während Aschebergs Herren von nun an einen Sieg nach dem anderen einfuhren, musste sich Lünen bereits Anfang Februar gegen den Tabellendritten aus Herbern geschlagen geben. Als eine Woche später auch noch die Mannschaft aus Lüdinghausen den Lünenern eine Niederlage beibrachten, nahm Ascheberg den ersten Tabellenplatz ein, den sie bis zum Saisonende erfolgreich verteidigten.

Maßgeblich zu diesem Erfolg in der Rückserie trug eine sehr starke Einzelleistung von Dietmar Piwecki bei, der bis kurz vor Saisonende überhaupt kein Einzel verloren hatte. Besonders zeichnete sich Ascheberg darüber hinaus durch ihre sehr starken Doppelpaarungen Piwecki/Gergert, Stattmann/Ellertmann sowie Secgin/Schneider aus, die in der Rückserie zusammen gerade einmal drei Doppelspiele verloren haben, aber 26 Mal siegreich von der Platte gingen. Verlassen konnte sich die Ascheberger auch auf ihre Ersatzleute Stefan Hoehne, Markus Rehr und Andreas Kneilmann, die in der Rückserie insgesamt fünf Einsätze bekamen, aber nur ein Einzel abgeben mussten.
Klares Ziel in der kommenden Bezirksklasse-Saison wird der Klassenerhalt sein. Was jedoch genau den Aschebergern bevorsteht, ist derzeit noch nicht eindeutig klar, da es in dieser Saison aus der Bezirksklasse heraus evtl. bis zu jeweils drei Aufsteiger und auch drei Absteiger geben wird. Sicher ist jedoch, dass die im nächsten Jahr als Aufstiegsfavoriten geltenden Mannschaften über jeweils mindestens 4 Einzelspieler verfügen, die zum Teil 50 bis 100 Punkte über denen von Aschebergs Spielern liegen dürften. Folglich wird jeder der Ascheberger in seinem Paarkreuz eine wirkliche Herausforderung zu meistern haben. Spannende Spiele, auf einem Tischtennis-Niveau im Herrenbereich, das es in Ascheberg seit beinahe zwei Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat, sind ab September 2019 in der Grundschulhalle in Ascheberg damit vorprogrammiert.
(A.S.)

Dietmar Piwecki (links) überzeugte nicht nur durch eine überragende Einzelleistung, auch im Doppel blieb er zusammen mit Artur Gergert (rechts) ungeschlagen in der Rückserie (Foto: Kay Siemund).

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